Conference

14. Oct – 16. Oct 2021, Do 14. Okt, 19 - 22 Uhr, weitere Uhrzeiten im Programm

Begrüßungsabend und Auftaktforum NORDOST SÜDWEST

Place: Kunsthaus Dresden, Japanisches Palais, robotronkantine

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Ein transnationales Projekt zeitgenössischer Kunst mit Ausstellungen und Kunstprojekten im Stadtraum in Dresden 2022 in einer kuratorischen Zusammenarbeit des Kunsthaus Dresden mit HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste, dem Beirut Art Center, Beirut, der Revizor Foundation/KRAK, Bihać, dem Performing Arts Institute, Warschau sowie weiteren Partner:innen

Wir freuen uns ganz besonders, am kommenden Donnerstag, den 14. Oktober zwischen 19 und 22 Uhr zu einem gemeinsamen Begrüßungsabend für das Projekt Nordost Südwest ins Kunsthaus Dresden und damit zu einem ersten Austausch auch mit ausgewählten international beteiligten Gästen einzuladen. Von Freitag bis Samstag gibt es die Möglichkeit, an dem Programm für die Gäste und interessierte Akteure zeitgenössischer Kunst teilzunehmen. (Eine Anmeldung ist erforderlich, die Anzahl der Plätze ist begrenzt; Anmeldungen soweit noch nicht erfolgt unter kerstin.flasche@museen-dresden.de)

Programm Auftaktforum Nordost Südwest
Do, 14. Okt 19 – 22 Uhr Begrüßungsabend mit omaragou, drinks by Feinkostkabinett Fett & Heftig and music by Sinamin, DISCOnnect im Kunsthaus Dresden
Fr, 15. Okt 10.00 – 13 Uhr Einführung Nordost Südwest, Impulse der internationalen Gäste aus Warschau, Beirut und Bihać im Kunsthaus Dresden; 14 – 15 Uhr Einführung Japanisches Palais

Sa, 16. Okt 10.30 Uhr Ortstermin robotron-Kantine mit Netzwerk Ostmodern; 11 Uhr Open-Air Aufführung: Geometrisches Ballet Fragmente von Ursula Sax an der robotron-Kantine

Hintergrund Nordost Südwest
Entwickelt in den Zeiten der Pandemie steht das Projekt Nordost Südwest für den Wunsch, die gemeinsamen kulturellen Beziehungen zu anderen Menschen, Landschaften und auch dem architektonischen Erbe zu stärken und zu pflegen: Das Projekt, mit dem im Herbst 2022 durch Kunst neue Verbindungen und Orte im Stadtraum erschlossen werden sollen, ist einem der ältesten und zugleich immer noch aktuellen Orientierungsverfahren der Menschheit gewidmet. In unserem globalen, politischen und kulturellen Koordinatensystem waren die Himmelsrichtungen schon immer in Bewegung. Während der ‚alte Osten’ und der ‚neue Westen’ sich je nach Perspektive und Abstand zu den Ereignissen mythisch oder diabolisch verklären, ist mit den Begriffen „globaler Süden“ und  „globaler Norden“ längst die Bedeutung älterer Beziehungs- und Konfliktlinien deutlich geworden.
Gemeinsam ist den künstlerischen Partner:innen in Beirut, Bihać, Warschau und Dresden, dass sie in einem gesellschaftlichen Umfeld tätig sind, in dem parallel zu allen Neuanfängen auch politische Koordinaten und Beziehungssysteme der Vergangenheit eine geisterhafte Präsenz behalten, die im Denken, Fühlen und Handeln einzelner fortbestehen – so wie die Erinnerung an Wegmarken der Vergangenheit auch in einem neugeordneten Orientierungssystem präsent bleibt.

Wesentlich für die Gestaltung einer Zukunft ist den kuratorischen Partner:innen auch der gemeinsame Impuls, mit kuratorischen und künstlerischen Methoden der zeitgenössischen Kunst Fäden zu spinnen, zwischen alten und neuen Orientierungspunkten, realen Strukturen und den Eckpunkten zukünftiger gesellschaftlicher Formationen. Fäden einer neuen, gemeinsamen Interpretation von positiven Erfahrungen und Traumata, aber auch Netzwerke der Solidarität und des gemeinsamen Neuanfangs und Handelns. Um eine aktive Beteiligung der freien Szene in Dresden im Rahmen von Nordost Südwest zu ermöglichen, wird ebenfalls eine Ausschreibung über vier Projektbeteiligungen veröffentlicht.

Nordost Südwest ist ein transnationales Projekt zeitgenössischer Kunst mit Ausstellungen und Kunstprojekten im Stadtraum in Dresden und entsteht in einer kuratorischen Zusammenarbeit des Kunsthaus Dresden mit HELLERAU Europäisches Zentrum der Künste, dem Beirut Art Center, der Revizor Foundation/KRAK, Bihać, dem Performing Arts Institute, Warschau sowie weiteren Partner:innen