Today 1. Jan 2020 – 31. Dec 2025

Nationale Projekte des Städtebaus 2024: Förderung für die robotron-Kantine

Place: robotron-Kantine

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  • Enrico Sutter:
    Enrico Sutter: "A STILL LIFE" , Cantine Vivante, robotron-Kantine, Foto: Anja Schneider, 2022
  • Šejla Kamerić,
    Šejla Kamerić, "Burn By Staying Cool," Foto: Anja Schneider, 2022
  • Gastausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung,
    Gastausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung, "Fragments from Now for an Unfinished Future", Foto: Anja Schneider, 2022
  • Gastausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung,
    Gastausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung, "Fragments from Now for an Unfinished Future", Foto: Anja Schneider, 2022
  • NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine, Foto; Anja Schneider, 2022
    NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine, Foto; Anja Schneider, 2022
  • NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine, Foto; Anja Schneider
    NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine, Foto; Anja Schneider
  • Ehemalige Robotron-­Betriebsgaststätte, Übereckansicht Nordwestseite und Speisesaal, 1976, SLUB / Deutsche Fotothek, Foto: Regine Richter
    Ehemalige Robotron-­Betriebsgaststätte, Übereckansicht Nordwestseite und Speisesaal, 1976, SLUB / Deutsche Fotothek, Foto: Regine Richter
  • Historische Innenansicht mit Formsteinwand von Eberhard Wolf / SLUB, Deutsche Fotothek
    Historische Innenansicht mit Formsteinwand von Eberhard Wolf / SLUB, Deutsche Fotothek
  • Pressekonferenz, Vorstellung 1. Nutzungskonzept robotron-Kantine, April 2018, Foto: Anja Schneider
    Pressekonferenz, Vorstellung 1. Nutzungskonzept robotron-Kantine, April 2018, Foto: Anja Schneider
  • Pressekonferenz, Vorstellung 1. Nutzungskonzept robotron-Kantine, April 2018, Foto: Anja Schneider
    Pressekonferenz, Vorstellung 1. Nutzungskonzept robotron-Kantine, April 2018, Foto: Anja Schneider
  • Ina Weise: NEE NEE NEE im Rahmen von PRELUDE NORDOST SÜDWEST, Foto Anja Schneider
    Ina Weise: NEE NEE NEE im Rahmen von PRELUDE NORDOST SÜDWEST, Foto Anja Schneider
  • Gundula Balitzki, Baustelle Robotron, 1970 / SLUB-Deutsche Fotothek
    Gundula Balitzki, Baustelle Robotron, 1970 / SLUB-Deutsche Fotothek
  • Robotron Betriebsfestspiele 1970 in Dresden, Foto: Erich Höhne / Deutsche Fotothek CC BY-SA 3.0 DE
    Robotron Betriebsfestspiele 1970 in Dresden, Foto: Erich Höhne / Deutsche Fotothek CC BY-SA 3.0 DE
  • Asmus Steuerlein, Baustelle Robotron-Kantine, 1970, Bildnachweis: SLUB / Deutsche Fotothek
    Asmus Steuerlein, Baustelle Robotron-Kantine, 1970, Bildnachweis: SLUB / Deutsche Fotothek
  • Irma Markulin: Robotron-Arbeitnehmerinnen Nr. 4, Dresden: Der VEB Robotron Elektronik Dresden produziert seit rund 15 Jahren elektronische Datenverarbeitungsgeräte. Rechner vom Typ R 21, EC 2640 und EC 2156 bewähren sich im In- und Ausland. Hauptabnehmer von Erzeugnissen des Elektronik-Großbetriebes ist die Sowjetunion. Im ersten Monat dieses Jahres wurden acht Rechner des Typs EC 2655 in die Sowjetunion expordiert. Prüffeldingenieur Claudia Uhlemann beim Test einer Baugruppe für die Rechner EC 2655 M.
Datierung: Februar 1985 Fotograf: Häßler, Ulrich, Quelle: Deutsches Stadtarchiv
    Irma Markulin: Robotron-Arbeitnehmerinnen Nr. 4, Dresden: Der VEB Robotron Elektronik Dresden produziert seit rund 15 Jahren elektronische Datenverarbeitungsgeräte. Rechner vom Typ R 21, EC 2640 und EC 2156 bewähren sich im In- und Ausland. Hauptabnehmer von Erzeugnissen des Elektronik-Großbetriebes ist die Sowjetunion. Im ersten Monat dieses Jahres wurden acht Rechner des Typs EC 2655 in die Sowjetunion expordiert. Prüffeldingenieur Claudia Uhlemann beim Test einer Baugruppe für die Rechner EC 2655 M. Datierung: Februar 1985 Fotograf: Häßler, Ulrich, Quelle: Deutsches Stadtarchiv
  • Irma Markulin: Robotron-Arbeitnehmerinnen Nr.2,   Karl-Marx-Stadt: Ein neuer 16-bit-Personalcomputer vom Typ EC 1834 ist im VEB Robotron Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt in die Produktion gegangen. An der Entwicklung des neuen Computers, der auf der Leipziger Herbstmesse mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde, waren mehrere Betriebe des Kombinates Robotron sowie Partner aus anderen Bereichen der Elektrotechnik-Elektronik beteiligt. Gegenüber dem Vorgängererzeugnis wird bei Speicherkapazität und Verarbeitungsgeschindigkeit das Vier- bis Viereinhalbfache an Leistung erreicht. Elektronikfacharbeiter Antje Heilmann montiert Netzteile für den neuen Computer. Datierung: 7. Januar 1988 Fotograf: Ulrich Häßler, Quelle: Deutsches Stadtarchiv
    Irma Markulin: Robotron-Arbeitnehmerinnen Nr.2, Karl-Marx-Stadt: Ein neuer 16-bit-Personalcomputer vom Typ EC 1834 ist im VEB Robotron Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt in die Produktion gegangen. An der Entwicklung des neuen Computers, der auf der Leipziger Herbstmesse mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde, waren mehrere Betriebe des Kombinates Robotron sowie Partner aus anderen Bereichen der Elektrotechnik-Elektronik beteiligt. Gegenüber dem Vorgängererzeugnis wird bei Speicherkapazität und Verarbeitungsgeschindigkeit das Vier- bis Viereinhalbfache an Leistung erreicht. Elektronikfacharbeiter Antje Heilmann montiert Netzteile für den neuen Computer. Datierung: 7. Januar 1988 Fotograf: Ulrich Häßler, Quelle: Deutsches Stadtarchiv
  • Arbeitskollektiv im Robotron-Werk von Dresden-Gruna im Jahr 1980, Foto: Christian Borchert / Deutsche Fotothek CC BY-SA 3.0 DE
    Arbeitskollektiv im Robotron-Werk von Dresden-Gruna im Jahr 1980, Foto: Christian Borchert / Deutsche Fotothek CC BY-SA 3.0 DE
  • Asmus Steuerlein, Baustelle Robotron-Kantine, 1970, Bildnachweis: SLUB / Deutsche Fotothek
    Asmus Steuerlein, Baustelle Robotron-Kantine, 1970, Bildnachweis: SLUB / Deutsche Fotothek
  • Klaus-Dieter Schuhmacher, Robotron-Gelände, 2002
    Klaus-Dieter Schuhmacher, Robotron-Gelände, 2002
  • Illustration 'Neue Robotron-Kantine' Kunsthaus Dresden/ Alexander Poetzsch Architekten
    Illustration 'Neue Robotron-Kantine' Kunsthaus Dresden/ Alexander Poetzsch Architekten
  • Außenansicht robotron-Kantine mit
    Außenansicht robotron-Kantine mit "Arrival of Magenta" von Henning Haupt im Rahmen des Projektes "PRELUDE Nordost Südwest", Foto: Anja Schneider, 2021
  • Studierende der HfBK Dresden an der robotron-Kantine im Rahmen von
    Studierende der HfBK Dresden an der robotron-Kantine im Rahmen von "CAMPUS Kantine" / "Mit der Erde rechnen" Klasse Stefanie Wenner, Foto: Anja Schneider, 2022
  • Außenansicht zur Eröffnung der Gastausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung,
    Außenansicht zur Eröffnung der Gastausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung, "Fragments from Now for an Unfinished Future", Foto: Anja Schneider, 2022
  • Eröffnung der Gastausstellung des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten, BDA Sachsen und Zentrum für Baukultur Sachsen:
    Eröffnung der Gastausstellung des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten, BDA Sachsen und Zentrum für Baukultur Sachsen: "Sorge um den Bestand", Foto: Anja Schneider, 2022
  • Dritter Auftakt
CAMPUS-KANTINE: Mini-Kantine von Christian Göthner / lfm2, Foto: Anja Schneider, 2022
    Dritter Auftakt CAMPUS-KANTINE: Mini-Kantine von Christian Göthner / lfm2, Foto: Anja Schneider, 2022
  • Ausstellungseröffnung NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine mit Auftritt von MASAA, Foto; Anja Schneider, 2022
    Ausstellungseröffnung NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine mit Auftritt von MASAA, Foto; Anja Schneider, 2022
  • NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine, Foto; Anja Schneider
    NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine, Foto; Anja Schneider
  • NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine mit Auftritt von Banda Comunale, Foto; Anja Schneider, 2022
    NORDOST SÜDWEST in der robotron-Kantine mit Auftritt von Banda Comunale, Foto; Anja Schneider, 2022
  • Visualisierung der Ausstellung in der robotron-Kantine
    Visualisierung der Ausstellung in der robotron-Kantine "Hybrid Spaces and Augmented Realities", Credits: TU Dresden / Gestaltungslehre Henning Haupt
  • Festival CANTINE VIVANTE mit Konzerten, Performances und Videoscreenings, Foto: Anja Schneider, März 2023
    Festival CANTINE VIVANTE mit Konzerten, Performances und Videoscreenings, Foto: Anja Schneider, März 2023
  • Festival CANTINE VIVANTE mit Konzerten, Performances und Videoscreenings, Foto: Anja Schneider, März 2023
    Festival CANTINE VIVANTE mit Konzerten, Performances und Videoscreenings, Foto: Anja Schneider, März 2023
  • Festival CANTINE VIVANTE mit Konzerten, Performances und Videoscreenings, Foto: Anja Schneider, März 2023
    Festival CANTINE VIVANTE mit Konzerten, Performances und Videoscreenings, Foto: Anja Schneider, März 2023
  • Cantina Vivante, Robotron Kantine, Kunsthaus Dresden, Foto: Anja Schneider
    Cantina Vivante, Robotron Kantine, Kunsthaus Dresden, Foto: Anja Schneider
  • Festival CANTINE VIVANTE mit Konzerten, Performances und Videoscreenings, Foto: Anja Schneider, März 2023
    Festival CANTINE VIVANTE mit Konzerten, Performances und Videoscreenings, Foto: Anja Schneider, März 2023
  • Gastausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung: Fragments from Now for an Unfinished Future, Pressekonferenz, Foto: Anja Schneider
    Gastausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung: Fragments from Now for an Unfinished Future, Pressekonferenz, Foto: Anja Schneider
  • Eröffnung an der robotron-Kantine, 
CAMPUS-KANTINE: Christian Göthner, Antje Meichsner und Martin Maleschke
Kunsthaus Dresden, Foto: Anja Schneider
    Eröffnung an der robotron-Kantine, CAMPUS-KANTINE: Christian Göthner, Antje Meichsner und Martin Maleschke Kunsthaus Dresden, Foto: Anja Schneider

Die gemeinsame Freude ist groß! Nach sechs Jahren gemeinsamen Engagements eine weitere gute Nachricht – aus einer Pressemeldung des Rathauses vom 11.7. :

Mit großer Freude hat die Landeshauptstadt Dresden erfahren, dass das Projekt Robotron-Kantine in der Förderkulisse „Nationale Projekte des Städtebaus 2024“ des Bundesbauministeriums Berücksichtigung gefunden hat. Das ambitionierte Projekt kann mit einer Förderung in Höhe von vier Millionen Euro rechnen. Kombiniert mit Eigenmitteln der Landeshauptstadt und unter Verwendung der großzügigen Spende der Familie Arnhold ermöglicht die Förderung die schrittweise Entwicklung des denkmalgeschützten Gebäudes zu einem internationalen Kultur- und Begegnungsort.

„Aus über 100 Projekten wurden wir als einziges sächsisches Projekt ausgewählt. Das ist ein toller gemeinsamer Erfolg und Ansporn für die Projektumsetzung. Die Landeshauptstadt kann nun aktiv dazu beitragen, das Solitärgebäude als bedeutendes Architekturzeugnis der Nachkriegsmoderne mit hohem Identifikationswert für viele Dresdnerinnen und Dresdner einer Revitalisierung zuzuführen.“ Stephan Kühn, Baubürgermeister

Die im vergangen Jahr unter Denkmalschutz gestellte Robotron-Kantine ist ein industrie- und baugeschichtlich relevantes Gebäude der Ostmoderne in der Dresdner Stadtmitte und erfährt nun unter Nutzung der großzügigen Spende und der Bundesförderung eine nachhaltige Nutzungsperspektive.

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Der Stadtrat hat bereits in der Stadtratssitzung vom 16. Mai 2024 mit großer Mehrheit eine positive Entscheidung zur robotron-Kantine und ihrer zukünftigen kulturellen Zweckbestimmung getroffen. Es wurde entschieden, die robotron-Kantine für die Landeshauptstadt Dresden zu erwerben und eine Spende der in den USA ansässigen Dresdner Familie Arnhold anzunehmen, die einen entscheidenden Beitrag dazu leistet, das Gebäude als festen neuen Standort für das Kunsthaus Dresden zu sanieren.

Einen ersten Beitrag zu dieser Entscheidung finden Sie hier https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/stadtrat-robotron-kantine-kauf-kultur-news-100.html

Weiterer fester Bestandteil der zukünftigen kulturellen Nutzung, die ausgehend von der zeitgenössischen bildenden Kunst mit einem genreübergreifenden Ansatz einem breiten Spektrum Dresdner Stadtgesellschaft zugute kommen soll,  soll auch die regelmäßig alle zwei stattfindende Ostrale Biennale sein.

Den „Kulturzeit“ Beitrag 3Sat „Barock oder Beton“ zur Ostmoderne / Erhalt robotron-Kantine finden Sie hier

Positive Entscheidung zur robotron-Kantine im Dresdner Stadtrat
Eine historische Chance und eine zukunftsweisende Entscheidung,
Stand 17. Mai 2024

Wir danken den vielen Menschen, Kultureinrichtungen, Stiftungen, Partner*innen und Kolleg*innen in der Stadt, die in den vergangenen sechs Jahren dazu beigetragen haben und diese Vision geteilt haben!

Unser Dank geht ganz besonders an die Familie Arnhold für ihren Glauben an diese Stadt, der ein Zeichen der Zusammengehörigkeit und Begegnung über alle Grenzen hinweg setzt! Wir danken den Fraktionen im Stadtrat, die sich für diesen Zukunftsbaustein für unsere Stadt ausgesprochen haben, der Stadtverwaltung im Bereich Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften, unter deren Federführung die Vorlage erarbeitet wurde, dem Geschaeftsbereich Kultur und einer Stadtspitze, die Mut für Zukunftsdenken hat, auch in herausfordernden Zeiten.

Ein wesentlicher Dank geht an das Netzwerk ostmodern, ohne deren Jahrzehnte überbrückenden Einsatz ein Überprüfung unseres Blicks auf die ostdeutsche Nachkriegsmoderne nicht erfolgt wäre. Und die vielen Künstler*innen, Musiker*innen und Partner*innen, unter anderem in unserem Projekt Nordost Südwest, die mit ihrer  Arbeit dazu beitragen haben und beitragen, den Wert dieses Ortes zu erkennen. Der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen an erster Stelle, aber auch der Kulturstiftung des Bundes , der Stiftung Kunst und Musik für Dresden, dem Goethe Institut, der Volker-Homann-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung, die dies in den vergangenen Jahren ermöglicht haben gilt hier unser besonderer Dank!

Mit dem gemeinsamen Nutzungskonzept des Kunsthauses und der OSTRALE, für dessen maßgebliche Unterstützung ein großer Dank an das Dresdner Architekturbüro zanderarchitekten geht, wird das Kunsthaus mit seinen vielfältigen Kulturangeboten dauerhaft in in die robotron-Kantine umziehen und es kann zugleich auch ein langfristig gesicherter Ausstellungsort für das alle zwei stattfindende große Kunstprojekt OSTRALE auch für die Zukunft gesichert werden. Unser Dank geht auch an die Firma Gateway, ohne deren Genehmigung für die temporäre Nutzung seit 2021 und Angebot zum Erwerb dies nicht möglich gewesen wäre.

Am Donnerstag abend, den 16. Mai 2024 hat der Dresdner Stadtrat positiv über den Erwerb und die Zukunft der Dresdner robotron-Kantine entschieden. Für die Instandsetzung des Gebäudes als neuer Standort des Kunsthauses Dresden sowie die weitere Nutzung des bisherigen Standortes  in der historischen Barockarchitektur der Dresdner Neustadt als neues „Haus der Brücke“, einer lebendiger Begegnungsort für Menschen mit Migrationshintergrund in Dresden, stellt die New Yorker Familie Arnhold einen zweistelligen Millionenbetrag als Spende zur Verfügung.

In dem historischen Gebäude der Dresdner Nachkriegsmoderne zeigt das Kunsthaus Dresden derzeit in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut die Deutschlandpremiere der internationalen Tournee-Austellung TECHNO WORLDS https://kunsthausdresden.de/veranstaltungen/coming-soon-techno-worlds/wie auch weitere Ausstellungen im Herbst 2024.

Auf Grundlage eines gemeinsam von Akteuren der Kommune und der Stadtgesellschaft erarbeiteten Nutzungs- und Betriebskonzeptes soll das Gebäude der ehemaligen Robotron-Kantine zu einem neuen Ort für Zusammenarbeit und Kollaboration in den Bereichen zeitgenössische Kunst und Kultur, aber auch Popkultur, zeitgenössische Architektur und Architekturgeschichte sowie aktuellen Gesellschafts- und Bildungsfragen entwickelt werden.

Ziel und Zweck des Projektes ist der Erhalt des mittlerweile denkmalgeschützten historischen Robotron-Kantine und deren denkmalgerechte Sanierung. Mit der neuen innovativen Nutzung als Ort der internationalen zeitgenössischen Kultur in Verbindung mit gesellschaftlicher Beteiligung aus der Stadtgesellschaft soll auch ein besonderer Beitrag zur Baukultur in Dresden und zur qualitativen städtebaulichen Entwicklung dieses besonderen innerstädtischen Quartiers geleistet werden.

Die Entscheidung des Landesamtes für Denkmalpflege, die robotron-Kantine Dresden als Kulturdenkmal unter Schutz zu stellen (DNN Artikel / Ausgabe 4.09. 2023 S. 15) war ein wichtiges, positives Signal für den Erhalt, für den sich auch der Dresdner Stadtrat vor 5 Jahren bereits entschieden hatte: Einst schlug hier in dieser Betriebsgaststätte unweit des Rathauses und des Deutschen Hygiene-Museums das soziale, aber auch kulturelle Herz des Hauptsitzes der Informationstechnologie der DDR mit 5.000 Beschäftigten hier im Mittelpunkt der Stadt – heute ist sie ein architektonischer Zeitzeuge und mit ihrer umlaufenden Terrasse ein Beispiel für eine großzügige Art des Bauens, wie sie heute kaum noch möglich ist.

~ Kunst und Architektur kamen hier auf diesem Gelände wie auch in diesem Gebäude – und dies scheint mir eines der herausragenden Merkmale der DDR-Moderne in der deutschen Nachkriegsarchitektur zu sein – programmatisch zusammen, um Gesellschaft nicht nur funktional zu begleiten, sondern zu gestalten.
~ Es ist naheliegend, dass Architekt:innen von Anfang an die Wertschätzung für dieses Gebäude geteilt haben – die vor sechs Jahren verfassten Stellungnahmen des Bundes Deutscher Architekten und Architektinnen wie auch der Architektenkammer zum nachhaltigen Erhalt des Gebäudes und für eine kulturelle Nutzung lesen sich auch heute hochaktuell.
~ Die Einordnung als schutzwürdiges Kulturgut geht mit der einer überregionalen Initiative zum Erhalt der ostmodernen Nachkriegsmoderne und einer wissenschaftlichen Bewertung des noch verbliebenen Bestandes einher, ein Anliegen, über das in unterschiedlichen Medien von der FAZ bis zur Deutschen Welle in den vergangenen Jahren positiv berichtet wird.
~ Die robotron-Kantine im Herzen von Dresden ist einer der wenigen Solitärbauten der ostdeutschen Nachkriegsmoderne in Dresden, der nach einer Vielzahl von Abrissen noch erhalten ist. Gemeinsam mit zahlreichen Akteur:innen der Stadtgesellschaft, ringt das Kunsthaus seit 2017 um den Erhalt und die Umnutzung dieser besonderen Pavillonarchitektur mitten im Herzen von Dresden als Ort für zeitgenössische Kultur.
~ Denn in ihrer einmaligen städtebaulichen Lage zwischen Skaterpark und Hygiene-Museum, Rathaus und großem Garten ist die robotron-Kantine nicht nur ein historisches Architekturzeugnis, das wie durch ein Wunder in einer Art einer stadträumlichen Zeitkapsel der 1990er Jahre erhalten geblieben ist, sondern mit ihren verschiedenen Zeitschichten und Spuren ist sie selbst Zeitzeugin und Vermittlerin zwischen den Generationen geworden.
~ Die robotron-Kantine löst Erinnerungen und Emotionen aus, bei älteren Menschen, die sich damit auch an die Leistungen und Zukunftshoffnungen ihrer Generation erinnern, aber auch bei jüngeren Menschen, solche, die das Gebäude aus der Zeit als Diskothek kennen, und solchen, die damit Freiräume und Jugendkultur und offene Räume in der Gesellschaft verbinden, die heute immer beengter werden.

~ Rings um die robotron-Kantine entsteht ein neues Stadtquartier, in dem Leben und Arbeiten unmittelbar im Stadtzentrum sich neu strukturieren werden. Mitten in unserer wohlsortierten, und oftmals geradezu museal anmutenden Stadtmitte eröffnen sich hier Räume, in denen noch nicht alles geklärt ist und in denen Dresden die Chance hat, mitten im Zentrum ein junges Gesicht zu entwickeln, das offen für die Zukunft und den Dialog zwischen den Generationen ist.

Eine positive Entscheidung des Dresdner Stadtrates, das Gebäude und Grundstück zu kaufen, das jetzt zu einem symbolischen Preis erworben werden kann, würde Dresden einen Ort für die Zukunft sichern, an dem die Stadt ein junges Gesicht zeigen kann, offen für neue Impulse und den Dialog zwischen den Generationen.

Mit dem gemeinsamen Nutzungskonzept des Kunsthauses und der OSTRALE Biennale, das einen dauerhaften Umzuges des Kunsthauses mit seinen vielfältigen Kulturangeboten in die robotron-Kantine bedeutet, kann zugleich auch ein langfristig gesicherter Ausstellungsort für das alle zwei stattfindende große Kunstprojekt OSTRALE Dresden wie auch ein Ort für weitere Partner der Kultur und urbanen Künste auch für die Zukunft gesichert werden.

Die Räume des Kunsthauses Dresden in der Rähnitzgasse, die schön sind, sich aber für Gegenwartskunst, Konzerte und die lebendige und vielfältige Arbeit des Hauses mit einem breiten Publikum der Stadtgesellschaft seit Jahren als zu beengt erwiesen haben, werden – je nachdem wie der Stadtrat entscheidet – für eine neue privatwirtschaftliche oder aber gemeinwohlorientierte Nutzung frei.

Eine solche Entscheidung nach über sechs Jahren des Engagements vieler beteiligter Akteur:innen treffen zu können, ist ein historisches Ereignis – und in Zeiten, in denen immer mehr Kommunen um gestaltbare Räume und damit um die Zukunftsfähigkeit von Städten ringen, ist der Erwerb eines solchen Grundstücks und der Erhalt eines Kulturdenkmales eine einmalige Chance.

Dieser positive Beschluss  ist eine Entscheidung für die zukunftsweisende Weiternutzung eines denkmalwürdigen Bau der Ostmoderne und für einen Ort für zeitgenössische Kunst, Kultur – und mit dem Kunsthaus und der OSTRALE sowie zahlreichen weiteren Partner:innen, die engagiert zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in dieser Stadt beitragen – für eine lebendige Stadtgesellschaft im Zentrum von Dresden!

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Geschichte und Gegenwart der robotron-Kantine in Kürze

Die robotron-Kantine ist ein Gebäude aus den 1960/70er Jahren. Der großzügige Pavillonbau wurde als Betriebsgaststätte des VEB-robotron gebaut und zwischen 1969 und 1972 fertig gestellt.  Der volkseigene Betrieb war vor 1989 einer der wichtigsten und größten Betriebe für Informationstechnologie in der DDR mit Hauptsitz in Dresden. Ca 5.000 Menschen wurden hier täglich bewirtet, außerdem fanden Kulturveranstaltungen und Feiern in dem Gebäude statt, neben vielen anderen auch ein Konzert der 1983 ausgebürgerten Liedermacherin Bettina Wegner. Unter anderem trugen die Dresdner Künstler Friedrich Kracht (Brüstung) und Eberhard Wolff (Innengestaltung) zur architektonischen Gestaltung des Gebäudes bei. Der großzügige historische Pavillonbau unweit des Deutschen Hygiene-Museums und des Großen Gartens, der seit Mitte der 1990er Jahre verschiedene Zwischennutzungen erfahren hat, bildete einst das Herz des robotron-Campus und steht heute im Zentrum eines Areals, das sich seit 2020 im Eigentum der Immobilienaktiengesellschaft Gateway Real Estate AG befindet und entsprechend der Zielsetzung der Eigner ein lebendiges, freundliches und nachhaltiges Quartier des Wohnens und Arbeitens mitten in der Innenstadt entwickeln wird. Die Bauarbeiten auf dem Gelände haben bereits begonnen. Büros, Cafés und Geschäfte in Neubauten in Holzhybridbauweise aber auch Umbauten bestehender Bausubstanz sollen ein innerstädtisches zukunftsgerechtes Wohnen ebenso ermöglichen wie die gezielte Einbeziehung von Ladesäulen für E-Autos und Carsharing.

Ein zur Diskussion stehender Abriss des Gebäudes konnte durch das Engagement zahlreicher Menschen aus der Stadtgesellschaft und der Kultur, an dem unter anderem das Netzwerk ostmodern initiativ und maßgeblich mitwirkte, abgewendet werden. Im Frühjahr 2018 legte damals unter anderem das Kunsthaus Dresden als städtische Galerie für Gegenwartskunst der Landeshauptstadt Dresden erstmals ein Nutzungskonzept für eine breite öffentliche kulturelle Nutzung vor.

Basierend auf einer erhofften positiven Entscheidung des Dresdner Stadtrates zum Erhalt und Erwerb des Gebäudes, die für diesen Herbst ansteht, wird aktuell ein Nutzungskonzept für eine behutsame und niedrigschwellige Sanierung des Gebäudes gemeinsam durch  das Kunsthaus Dresden und die Ostrale Biennale erarbeitet.

Unser Dank für die Zusammenarbeit in der temporären Nutzung geht an die Firma Gateway Real Estate AG.

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Hintergründe und Initiativen

Angeschoben durch die Bürgerinitiativen ostmodern.org und Industrie.Kultur.Ost ist spätestens seit 2017 der Erhalt dieses Zeugnisses der ostdeutschen Architekturmoderne und Industriekultur Gegenstand eines lebhaften öffentlichen Interesses. Bereits 2017 lagen Vorschläge und für eine nachhaltige Instandsetzung und Erschliessung des Gebäude für eine neue Nutzung vor.

Ein 2017 zur Diskussion stehender Abriss des Gebäudes konnte durch das Engagement zahlreicher Menschen aus der Stadtgesellschaft und der Kultur, an dem unter anderem das Netzwerk ostmodern initiativ maßgeblich mitwirkte, abgewendet werden.

An der Entwicklung einer zukünftigen Nutzung beteiligte sich unter anderem das Kunsthaus Dresden als Städtische Galerie für Gegenwartskunst und Einrichtung der Museen der Stadt Dresden, das 2018 erstmals ein Nutzungskonzept für eine breite kulturelle öffentliche Nutzung vorlegte.

Im Juli 2019 hat der Dresdner Stadtrat mit großer Mehrheit für den Erhalt der ehemaligen robotron-Kantine im Herzen der Stadt unweit des Deutschen Hygiene-Museums  entschieden. Als Zeugnis der ostdeutschen Architekturmoderne sollte die Kantine in städtisches Eigentum überführt werden. Der Erhalt und die öffentliche kulturelle Nutzung der Kantine für die Stadtgesellschaft wurde zum Leitprojekt in der Bewerbung Dresdens als Kulturhauptstadt 2025.

Um sich für eine Öffnung und Nutzung dieses Baus in exponierter Lage für die Stadtgesellschaft von morgen stark zu machen, hatten sich bereits zu Beginn des Jahres 2019  das städtische Kunsthaus Dresden als Teil der Museen der Stadt Dresden und ein Zusammenschluss aus Wissenschaft und Kreativwirtschaft, das Open Future Lab, zusammengetan und ihre Konzeptionen zusammengebracht. Ziel war es, in einem definierten Projektentwicklungsprozess ein gemeinsam tragfähiges und interdisziplinäres Konzept für eine Institution von nachhaltigem, europäischem Maßstab zu erarbeiten. Für die Kulturhauptstadtbewerbung wurde das im Zwei-Jahresrhythmus stattfindende Kunstprojekt OSTRALE in die Konstellation der zu prüfenden möglichen Nutzer:innen aufgenommen.

In der Begründung der Experten-Jury zur Wahl der Europäischen Kulturhauptstadt fanden diese Bestrebungen eine lobende Erwähnung: als zukunftsweisendes Projekt, dessen Weiterführung empfohlen wird. Auch aufgrund dieser Empfehlung wurde eine Fortführung der Planung verbunden mit einer intensiven Arbeit an einem detaillierten Nutzungskonzept verfolgt.

Aufgrund der noch nicht abschätzbaren Folgen der Corona-Pandemie für den kommunalen Haushalt wurde das Vorhaben der Erwerbung der Kantine ebenso wie einige weitere Investitionsvorhaben der Landeshauptstadt Dresden im Frühjahr 2020 vorübergehend ausgesetzt.

Nach verschiedenen Eigentümerwechseln befindet sich das gesamte Areal wie auch die robotron-Kantine seit 2021 im Eigentum der Immobilienaktiengesellschaft Gateway Real Estate AG. Zielsetzung der Eigner ist es, ein lebendiges, freundliches und nachhaltiges Quartier des Wohnens und Arbeitens zu bauen und zu vermieten. Neubauten in Holzhybridbauweise aber auch Umbauten bestehender Bausubstanz mit Wohnungen und Büros, sowie Cafés und Geschäfte sollen ein innerstädtisches zukunftsgerechtes Wohnen ebenso ermöglichen wie die gezielte Einbeziehung von Ladesäulen für E-Autos und Carsharing.

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Ein Gebäude mit Geschichte: Die robotron-Kantine

Die robotron-Kantine ist einer der wenigen noch verbliebenen Solitärbauten der ostdeutschen Nachkriegsmoderne in Dresden, dessen Schicksal noch offen ist. Einst schlug hier in dieser Betriebsgaststätte unweit des Rathauses und des Deutschen Hygiene-Museums das soziale, aber auch kulturelle Herz des Hauptsitzes der Informationstechnologie der DDR mit 5.000 Beschäftigten hier im Mittelpunkt der Stadt. Heute ist das Gebäude ein architektonischer Zeitzeuge und mit der umlaufenden Terrasse ein Beispiel für eine großzügige Art des Bauens wie sie heute kaum noch möglich ist. Kunst und Architektur kamen hier in diesem Gebäude wie auch auf dem damaligen robotron-Campus programmatisch zusammen, um Gesellschaft nicht nur funktional zu begleiten, sondern zu gestalten.

Der von den Architekten Herbert Zimmer, Peter Schramm und Siegfried Thiel entworfene elegante Pavillonbau wurde als Betriebsgaststätte des VEB-robotron gebaut und zwischen 1969 und 1972 fertig gestellt. Das Anfang der 1990er Jahre aufgelöste Kombinat VEB-robotron war der größte Computerhersteller und mit 67000 Beschäftigte in 21 Betrieben in der gesamten DDR noch im Jahr 1989 das größte Industriekombinat der sozialistischen Republik. Ca 5.000 Menschen wurden in diesem Gebäude, der Kantine des Hauptsitzes in Dresden, täglich bewirtet.

Außerdem fand ein vielfältiges Programm von Kulturveranstaltungen in dem Gebäude statt, bei denen unter anderem Mitglieder des betriebseigenen robotron-Ensembles auftraten, aber auch ein Konzert der 1983 ausgebürgerten Liedermacherin Bettina Wegner.

Mehrere Dresdner Künstler:innen waren an der architektonischen Gestaltung des Gebäudes beteiligt. Erhalten ist die Gestaltung der umlaufenden Terrassenbrüstung des bekannten Dresdner Künstlers Friedrich Kracht aus Formsteinbeton wie auch die Innengestaltung eines weiteren Dresdner Künstlers von Eberhard Wolf, die Innenausstattung des Saal A sowie die geometrischen Formsteinwände in beiden Speisesälen. Verschollen ist unter anderem ein aufwändiges florales Keramikwandbild der Künstler Ludwig Zepner, Heinz Werner und Peter Strang.

Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde das Kombinat durch die Treuhandanstalt allmählich liquidiert. Ein Teil des Unternehmens existiert heute noch als Robotron Datenbanken-Systeme GmbH. Das Bürogebäude Atrium 1 und das Rechenzentrum wurden in den vergangenen Jahren abgerissen. Ab 1990 wurden in der ehemaligen Betriebsgaststätte vielfältige neue Nutzungen angesiedelt. Bis 2002 wurde noch Essen serviert, danach zogen im westlichen Speisesaal (Saal B) die Diskothek und Tanzbar Melly’s und im östlichen Saal (Saal A) die Probebühne der Semperoper ein. Die Räume im rückseitigen Anbau wurden als Yogastudio und als Lagerflächen genutzt.

Auf dem Gelände des ehemaligen VEB Kombinat Robotron befindet sich trotz vielfältiger Verluste durch die Abrisse der vergangenen Jahre auch heute noch Kunst am Bau, beispielsweise in Form eines Glas-Brunnens der Bildhauerin Leoni Wirth, Formsteinfassaden von Karl-Heinz Adler und Friedrich Kracht, aber auch die Fassadengestaltung aus Meißner Keramik von Roswitha Oehme-Heintze am Gebäude gegenüber.

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Gemeinsame Zwischennutzung 2021-2023 durch Kunsthaus Dresden und Ostrale Biennale

Seit dem Frühjahr 2021 haben das Kunsthauses Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst als Einrichtung der Museen der Stadt Dresden und das OSTRALE – Zentrum für zeitgenössische Kunst unter den aktuellen Bedingungen im Gebäude ohne Wasseranschlüsse und Strom erfolgreich verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen durchgeführt und damit auch einen Zugang und eine Nutzung für die Stadtgesellschaft und ihre Besucher:innen ermöglicht. Die robotron-Kantine soll in der historischen Bausubstanz für eine kulturelle Nutzung durch die Stadtgesellschaft erhalten bleiben – in welcher Form dies möglich sein kann, wird derzeit gemeinsam von den Eigentümern und den städtischen Behörden der Landeshauptstadt Dresden untersucht.

Rückblick 2021

Im Frühjahr 2021 fand mit „Prelude Nordost Südwest“ erstmals eine Bespielung der Außenfassade mit zeitgenössischer Kunst im großen Format durch das Kunsthaus Dresden statt. Es folgte im Sommer die erfolgreiche Präsentation der internationalen Ausstellung OSTRALE Biennale O21 „Atemwende“ im Rahmen des europäischen Projektes Flowing Connections.

Rückblick 2022

Im Jahr 2022 hat das Kunsthaus Dresden mit insgesamt fünf Ausstellungen und einer Vielzahl an Konzerten, Gesprächen, Vorträgen und Veranstaltungen in Kooperation mit lokalen und überregionalen Partnern der Öffentlichkeit ein breites Spektrum an zeitgenössischer Kunst, Architektur und Musik geboten. Das Jahr eröffnete im April mit dem CAMPUS-Projekt, bei dem Künstler:innen unterschiedlicher Generationen auf das Gebäude reagierten.Im April schloss sich die Ausstellung der bosnischen Künstlerin Šejla Kamerić „Burn by Staying Cool“ an. Ende Juni folgte mit „Fragments From Now for an Unfinished Future“ ein breites Spektrum junger künstlerischer Positionen aus ganz Deutschland in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung. Mit der „Sorge um den Bestand. Zehn Strategien für die Architektur“ konnte im August gemeinsam mit dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, dem BDA Sachsen und dem ZfBK- Zentrum für Baukultur Dresden eine wichtige Architekturausstellung nach Dresden gebracht werden, in der programmatisch ein neues architektonisches Denken und Arbeiten für die Zukunft gefordert wurde: Der Erhalt und das Weiternutzen bestehender Bauten, ein zirkulärer Einsatz von Material und ein nachhaltiger Umgang mit gewachsenen sozialen Strukturen für den Fortbestand der Erde. Im Rahmen von CAMPUS-Kantine eröffnete unter anderem eine ortsbezogene Soundinstallation der Künstlerin Antje Meichsner und mit der ‚Mini-Kantine‘ des Künstlers Christian Göthner entstand eine Hommage an den ehemaligen Nutzungskontext des Gebäudes. Von September bis November wurde mit „Nordost Südwest“ ein großes internationales Kunstfestival gezeigt, das mit einem Konzert der libanesisch deutschen Avantgarde-Jazz-Band MASAA eröffnete. Das Projekt wurde vom Kunsthaus Dresden gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum der Künste HELLERAU initiiert und war an 19 Standorten im Stadtraum von Dresden zu sehen.Weitere Partnerorganisationen aus Beirut, Bihać, Warschau und Dresden sowie die SLUB – Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, das Museums für Völkerkunde Dresden im Japanischen Palais und die Schenkung Sammlung Hoffmann der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden waren beteiligt.

Ausblick 2023

Im Frühjahr 2023 fand in zusammenarbeit mit der TU Dresden bitte genaueres heraus suchen (es gab dazu einen Eintrag auf unserer website)…die Ausstellung „HYBRID SPACES“ statt.  Außerdem am …. das vom Kunsthaus Dresden veranstaltete Festival zeitgenössischer Musik „Cantine Vivant“ (heraussuchen, bitte). Im xy April 2023 begann der Ausstellungsaufbau für die zweite OSTRALE-Ausstellung / korrekter Titel und Eröffnung …., die am 10. Juni eröffnet.

2024

Am 2. Mai eröffnet in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut dem Klubnetz Dresden und zahlreichen Partner*innen der Dresdner Clubkultur die Ausstellung „TECHNO WORLDS“.