7. Jul – 29. Aug 2022

Manaf Halbouni: Monument

Place: Stichting NDMS Werf, Amsterdam, Niederlande

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vom 7. Juli bis zum 29. August in Amsterdam, Stichting NDMS Werf

Die Installation “Monument“, bestehend aus drei senkrecht im öffentlichen Raum aufgestellten Bussen, wurde 2017 von dem deutsch-syrischen Künstler Manaf Halbouni entwickelt. Als das Werk erstmals im Zentrum Dresdens vor der Frauenkirche realisiert wurde, bezog es sich auf den Krieg in Syrien, wo die in den Medien verbreiteten Bilder drei Busse zeigten, die vertikal in der Mitte einer Straße in einem Viertel aufgestellt waren. Die Busse wurden als eine der vielen Barrikaden in der Stadt aufgestellt, um Zivilisten vor Scharfschützen zu schützen.

Mit diesem Kunstprojekt, das im Kontext der erstmals so genannten „Flüchtlingskrise“ ein starkes Publikums- und Medienecho hervorrief, richtet die Stiftung NDSM-Werf gemeinsam mit dem Künstler ihr Augenmerk nicht nur auf den Krieg in Syrien, sondern auch auf die Ukraine wie auch andere Konfliktgebiete und Bürger und Opfer. So verbindet Halbounis „Monument“ die Stimmen aus Syrien mit denen aus der Ukraine und anderen Kriegsgebieten der Welt. Für Halbouni steht das Werk für die Verzweiflung der Zivilbevölkerung in Kriegssituationen, aber auch für ein Denkmal für Hoffnung, Freiheit und Menschlichkeit.

Das „Monument“ von Manaf Halbouni ist eine Leihgabe des Kunsthauses Dresden und wird vom 7. Juli bis zum 29. August 2022 im Rahmen der Programmreihe ‚(Un)monumenting‘ der Stichting NDMS Werf in Amsterdam gezeigt. Die zentrale Frage der Reihe lautet: Was sollte oder könnte ein Denkmal heute sein, und für wen? Für dieses Programm lädt die Stiftung Macher und Künstler ein, über diese Frage nachzudenken, indem sie ein (temporäres) Werk auf dem Gelände schaffen oder präsentieren.