Gespräch

27. Sep 2020, 11 Uhr

Mehr oder Weniger?! Perspektiven für die Zukunft der Kultur in Dresden

Ort: Schauspielhaus Dresden, Theaterstr. 2

Öffentliche Diskussion auf Einladung von #WOD – Weltoffenes Dresden und Netzwerk Kultur Dresden

 

 

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Mehr oder Weniger?! – Perspektiven für die Zukunft der Kultur in Dresden

Mit Annekatrin Klepsch, Zweite Bürgermeisterin, Beigeordnete für Kultur und Tourismus des Stadt Dresden Carena Schlewitt, Europäischen Zentrums der Künste Hellerau, Intendantin Lydia Hempel, Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V.,Geschäftsführerin Anne Pallas, Landesverband Soziokultur Sachsen e.V., Geschäftsführerin Torsten Tannenberg, Sächsischer Musikrat e.V., Geschäftsführer, Moderation: Frank Richter

„Die Initiative WELTOFFENES DRESDEN lädt aus Sorge um die Zukunft der Kulturlandschaft in einer Stadt, die noch vor Kurzem europäische Kulturhauptstadt werden wollte, zu einer öffentlichen Diskussion ins Schauspielhaus Dresden ein.

Während eben noch die Kultur als Impulsgeber für die Zukunftsentwicklung der Stadt galt, stehen nun Investitionen in der Kultur auf der Kippe. Die Entwicklung des Haushaltsentwurfes der Landeshauptstadt Dresden macht die Dringlichkeit, mit einer öffentlichen Diskussion über den Beitrag der Kultur zur Stadtgesellschaft, ihren aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven sowie deren Rahmenbedingungen auf die Stadtgesellschaft zu zugehen, deutlich.

Dabei ist die enorme kulturelle Vielfalt Dresdens alles andere als ein schönes Extra, sondern bedeutet gerade in und nach einer Krise gemeinschafts- und identitätsstiftende gesellschaftliche Teilhabe und Dialog. Als Entwicklungsmotor moderner Stadtgesellschaft und als regionaler Wirtschaftsfaktor leistet Kultur einen grundlegenden Beitrag zur Zukunftssicherung Dresdens, generationenübergreifend. Kulturelle Bildung heißt in Dresden interdisziplinäres, sinnliches und zeitgemäßes Lernen und sie bildet einen elementaren Baustein unseres leistungsfähigen Bildungssystems. Was ist uns diese Zukunft wert?

Die Zukunft von krisenfester Kultur für unsere Gesellschaft wird jetzt entschieden. Die Kunst- und Kulturschaffenden sind überall existentiell von der Corona-Pandemie und ihren Folgen betroffen. Gerade in einer Stadt wie Dresden, in der die Kultur einen wesentlichen Bestandteil der städtischen Identität bildet, zeigen sich die Auswirkungen besonders deutlich. Dabei zeichnen sich die Folgen für institutionelle Kultureinrichtungen des Bundes, des Freistaates oder der Stadt, für Vereine oder private Einrichtungen unterschiedlich ab. Nur die nachhaltige Sicherung und Stärkung von institutionellen und freien Strukturen in der Kultur, der Erhalt und die Schaffung von notwendigen Räumen können das Einkommen und die Arbeitsbedingungen von Künstler:innen, Solo-Selbstständigen und Kulturschaffenden langfristig stabilisieren.

 

#WOD erörtert am Sonntag, den 27. September 2020 um 11.00 Uhr im Staatsschauspiel Dresden (Schauspielhaus, Theaterstr. 2, 01067 Dresden) mit Gästen aus der Kultur und Politik die Frage: »Was ist uns diese Zukunft wert?«

Wir laden Sie herzlich dazu ein, bei der Veranstaltung dabei zu sein und mit zu diskutieren. Ihre Pressekarte und Einzelinterview-Wünsche melden Sie bitte unter Angabe Ihrer Kontaktdaten an unter presse@staatsschauspiel-dresden.de.

Die Anzahl der Plätze für das Publikum ist begrenzt. Die Vergabe der kostenfreien Karten erfolgt an den Vorverkaufskassen im Schauspielhaus und im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden. Eine Veranstaltung von #WOD – Weltoffenes Dresden und Netzwerk Kultur Dresden

Kontakt: Denise Ackermann – riesa efau. Kultur Forum Dresden. Telefon: 0351 866 0239 E-Mail: denise.ackermann@riesa-efau.de“