Performance

13. Feb 2021, 10 - 13 Uhr

ROLLING ANGELS

Ort: Dresdner Heidefriedhof, Moritzburger Landstraße

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  • Marit Bente Norheim / Geir Johnson, Performance ROLLING ANGELS am 9. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges in Europa entlang der Elbe; Foto: Anja Schneider
    Marit Bente Norheim / Geir Johnson, Performance ROLLING ANGELS am 9. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges in Europa entlang der Elbe; Foto: Anja Schneider
  • Marit Bente Norheim / Geir Johnson, Performance ROLLING ANGELS am 9. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges in Europa entlang der Elbe; Foto: Anja Schneider
    Marit Bente Norheim / Geir Johnson, Performance ROLLING ANGELS am 9. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges in Europa entlang der Elbe; Foto: Anja Schneider
  • Marit Bente Norheim / Geir Johnson, Performance ROLLING ANGELS am 9. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges in Europa entlang der Elbe; Foto: Anja Schneider
    Marit Bente Norheim / Geir Johnson, Performance ROLLING ANGELS am 9. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges in Europa entlang der Elbe; Foto: Anja Schneider
  • Marit Bente Norheim / Geir Johnson, Performance ROLLING ANGELS am 9. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges in Europa entlang der Elbe; Foto: Anja Schneider
    Marit Bente Norheim / Geir Johnson, Performance ROLLING ANGELS am 9. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des 2. Weltkrieges in Europa entlang der Elbe; Foto: Anja Schneider

Marit Benthe Norheim / Geir Johnson

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Erst seit Dezember 2020
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Ein Kunstprojekt des Kunsthauses Dresden auf dem Heidefriedhof in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kultur und Denkmalschutz und Eigenbetrieb Friedhofs- und Bestattungswesen – mit sicherem Abstand – anlässlich des 76. Jahrestages der Kriegszerstörung Dresdens

Die Wertschätzung von mehr als sieben Jahrzehnten Frieden in großen Teilen Europas wie auch die fortlaufende Weiterarbeit an der Erinnerungskultur steht im Zentrum des diesjährigen stillen Gedenkens auf dem Dresdner Heidefriedhof. Wenn es Engel gäbe, welche Botschaft würden sie heute vermitteln? Die Vorstellung von Engeln verbindet Menschen im Christentum, Judentum und Islam und über unterschiedlichste Mythologien hinweg. Als Boten und Mittler sind sie ein Gegenüber für die Sorgen der Menschen und stehen für Trauer, aber auch deren Überwindung.

Das Projekt zeitgenössischer Kunst, eine Performance mit 17 weißen, rollenden Betonskulpturen wurde 2020 anlässlich des 75. Jahrestages der Kriegszerstörung Dresdens gemeinsam mit der dänisch-norwegischen Künstlerin Marit Benthe Norheim initiiert.

Am Samstag, den 13. Februar 2021 von 10 – 13 Uhr findet die Performance in Form eines stillen Gedenkens unter den Bedingungen der Pandemie auf dem Heidefriedhof statt und verweist – mit sicherem Abstand – auf die Notwendigkeit einer fortlaufenden, verantwortungsvollen Erinnerungskultur.

Wie kann folgenden Generationen ein lebendiger Zugang zu den historischen Ereignissen ermöglicht werden und das Gedenken daran stets erneut vor Instrumentalisierungen bewahrt werden? Die Geschäftsbereich Kultur und Tourismus sowie Umwelt und Kommunalwirtschaft der Landeshauptstadt Dresden planen im Jahr 2021 die Entwicklung einer gemeinsamen Konzeption für den Heidefriedhof als Gedenkort.

Zum stillen Gedenken am 13. Februar 2021 verbindet die Performance mit den rollenden Engelsskulpturen der dänisch-norwegischen Künstlerin Marit Benthe Norheim unterschiedliche Orte auf dem Friedhof. Die Performance  schließt das private Gedenken ebenso ein, wie die von der Bildhauerin Thea Richter geschaffene Gedenkstätte für Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion. Schauplatz der dezentralen Performance ist auch die historische Gedenkanlage. Die Gedenkanlage dokumentiert mit den Ehrenhainen für antifaschistische Widerstandskämpfer:innen und Verfolgte des Nationalsozialismus sowie dem Kundgebungsplatz zum Gedenken an die Opfer des Faschismus in Verbindung mit der Mahn- und Gedenkstätte für die Toten des 13. und 14. Februar 1945 bis heute wesentliche Grundzüge der Gedenkpolitik der DDR.

Marit Benthe Norheim lebt als bildende Künstlerin in Hjørring, Dänemark. Der Autor der zirpenden Klänge im Inneren der Engel, Geir Johnson, lebt als Komponist in Oslo, Norwegen. Zwei der Schutzengel aus der Schar der 17 Skulpturen, Der Tragende (The Carrier) und Der Sorgende (The Caretaker), wurden 2020 für Dresden geschaffen und der Stadt dauerhaft übergeben.