Ausstellung

1. Apr – 31. Mai 2015, 19.30 Uhr

Seiichi Furuya – Was wir sehen. Dresden 1984 – 1985

Ort: Kunsthaus

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  • Ausstellungsansicht Kunsthaus Dresden, Foto: Danilo Barsch
    Ausstellungsansicht Kunsthaus Dresden, Foto: Danilo Barsch
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  • Ausstellungsansicht Kunsthaus Dresden, Foto: Danilo Barsch
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  • Ausstellungsansicht Kunsthaus Dresden, Foto: Danilo Barsch
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  • Seiichi Furuya, Dresden, 1984 © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
    Seiichi Furuya, Dresden, 1984 © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
  • Seiichi Furuya, Dresden, 1984 © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
    Seiichi Furuya, Dresden, 1984 © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
  • Seiichi Furuya, Dresden 1984 © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
    Seiichi Furuya, Dresden 1984 © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
  • Der Raddampfer „Dresden“ fährt mit Kim Il Sung, dem Führer der Volksrepublik Korea, an Bord die Elbe hinunter. © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
    Der Raddampfer „Dresden“ fährt mit Kim Il Sung, dem Führer der Volksrepublik Korea, an Bord die Elbe hinunter. © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
  • Seiichi Furuya, Dresden, 1984 © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.
    Seiichi Furuya, Dresden, 1984 © copyright by Seiichi Furuya. Courtesy of Galerie Thomas Fischer, Berlin.

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Seiichi Furuya hat Anfang der achtziger Jahre die österreichische Fotografieszene entscheidend mitgeprägt. Er ist Mitbegründer der Zeitschrift Camera Austria und stellte auch durch die Mitorganisation zahlreicher Ausstellungen japanischer Fotografie einen lebendigen Austausch zwischen seinem langjährigen Lebensmittelpunkt Österreich und seinem Herkunftsland Japan her. In Anerkennung seines fotografischen Werkes und der von ihm herausgegebenen Fotografiebände erhielt er 1994 den Camera Austria-Preis für zeitgenössische Fotografie der Stadt Graz.

Das fotografische Werk wie auch das Leben Seiichi Furuyas verbinden sich Mitte der achtziger Jahre auf einzigartige Weise mit dem Alltagsleben und der gesellschaftlich-politischen Entwicklung der damaligen DDR und insbesondere mit Dresden. Die Fotografien des in Japan geborenen Furuya beleuchten das Verhältnis zwischen individueller und politischer Geschichte und berühren unser Verständnis von Zeitgenossenschaft und Erinnerung in einem übergreifenden Sinne. Mit der Erinnerung an das gemeinsame Leben mit seiner jungen Familie und den Verlust seiner Frau durch Suizid, reflektiert Furuyas Werk auch ein integriertes Verständnis der biografischen und zeitgeschichtlichen Ereignisse im Zusammenhang mit dem politischen Systemwechsel in Staaten Mittel- und Osteuropas.

Gesehen mit den Augen eines Fotografen, der diesem politischen System und dieser Kultur fremd gegenübersteht und zugleich in dieser Fremde die Intimität, tiefen Ängste und glücklichen Momente seiner Familie erlebt und festhält, ermöglichen die in Dresden 1984 und 1985 entstandenen Aufnahmen Furuyas einen einzigartigen Blick in die Geschlossene Gesellschaft1 der sozialistischen Republik. Ausgebildet als Architekt und Fotograf zog Seiichi Furuya zunächst nach Österreich und nahm zur Absicherung des Lebensunterhalts eine Tätigkeit als Übersetzer für eine japanische Baufirma an. Diese führte das junge Paar und ihren dreijährigen Sohn 1984/85 in die damalige DDR – nach Dresden.

Was wir sehen. Dresden 1984 – 1985 im Kunsthaus Dresden zeigt mit einer Auswahl von 70 Farb- und Schwarzweißaufnahmen und einer Diainstallation das zentrale und bis heute in einem fortlaufenden künstlerischen Verarbeitungs- und Archivierungsprozess befindliche Werk Seiichi Furuyas am Ort seiner Entstehung. Die für die Ausstellung ausgewählten Motive werden zum großen Teil erstmals in einer Ausstellung präsentiert und ergänzen das bisher vorliegende Bildmaterial zu Dresden in den achtziger Jahren. In den durch die sozialistische Architektur und den typischen Kleidungsstil dieser Zeit geprägten urbanen Motiven Dresdens, der Prager Straße, dem Dresdner Zoo oder auf dem Rummelplatz durchdringen sich die politischen und privaten Räume und Umstände dieser Zeit. Zwischen den Aufnahmen seiner Frau Christine mit lächelndem oder in sich verschlossenem Gesichtsausdruck, ihrer schlanken Figur in der Kulisse der sozialistischen Repräsentationsarchitektur oder auf dem Spielplatz, einem sonnendurchstrahlten zeittypischen Interieur und dem zwischen Ruinen in der Dresdner Innenstadt spielenden Sohn entstehen schwebende, ‚mögliche’ Beziehungen.

Veranstaltungen:

  • Ausstellung

    Ort: Technische Sammlungen Dresden

    Mi, 1. Apr 2015, 18 Uhr


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    Eröffnung WAS WIR SEHEN. DRESDEN 1984-85 und GRAVITATION. Fotografien 1978-1994

    Zur gemeinsamen Eröffnung der Ausstellungen „GRAVITATION. Fotografien 1978-1994“  und „Was wir sehen. Dresden 1984 – 1985“   zum Werk von Seiichi Furuya  sowie der Ausstellung „Einer fehlt immer“ von Lysann Buschbeck laden das Kunsthaus Dresden und die Technischen Sammlungen Dresden Sie herzlich ein.
    18.00 Uhr Technische Sammlungen Dresden / 19.30 Uhr Kunsthaus Dresden

    Begrüßung Roland Schwarz, Direktor Technische Sammlungen Dresden

    Einführungsvortrag Dem fernen Betrachter. Zur Arbeit von Seiichi Furuya Christine Frisinghelli, Kuratorin und Autorin, Camera Austria, Graz

    Ein Bus-Shuttle bringt die Gäste zum Kunsthaus Dresden.

    19.30 Uhr Empfang im Kunsthaus Dresden

    Begrüßung Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin Kunsthaus Dresden

    Grußwort Manfred Wiemer, Autor und Leiter Amt für Kultur und Denkmalschutz

    Zu Staatsgrenze und Hecht, Jan Wenzel, Autor und Verleger, Spector Verlag, Leipzig

    Seiichi Furuya und Lysann Buschbeck sind zur Eröffnung anwesend.

    Um eine Reservierung von Plätzen im Shuttle bis zum 29. März unter kunsthaus@dresden.de wird gebeten.

     

  • Vortrag

    Ort: Technische Sammlungen Dresden

    Mi, 1. Apr 2015, 18.00 Uhr


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    Dem fernen Betrachter. Zur Arbeit von Seiichi Furuya