Vortrag von Louis Volkmann
Im Rahmen des Begleitprogramms von CAMPUS Kantine laden wir herzlich zum Vortrag von Louis Volkmann am Sonntag, den 21. August um 17:30 ein!
„Wie man es erzählen kann, so ist es nicht gewesen – Architekturfotografie als narrative Erinnerungspraxis“
„Das Sehen von Bauten und die kulturelle Prägung dieser Blicke sind für mich die Fragen von heute.
Anhand eigener Bilder und meiner Ansichtskartensammlung stelle ich eine andere Auseinandersetzung mit Architektur und Fotografie dar. Seit meinem Diplom „Bildräume der Kindheit“ ist sie Gegenstand einer Selbstreflexion, die auch die Wirkung von Räumen auf die eigene Biografie aufgreift. Aus dem gebauten Bestand kann man lernen – allgemein und individuell. Aber es gelingt nur, wenn das Bestehende, in diesem Fall also die Architektur, in einen gegenwärtigen Kontext gesetzt wird.“
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Louis Volkmann wurde 1982 in Gera geboren und studierte in Leipzig Bildende Kunst und Fotografie. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit der Transformation von Räumen und Wirkung die diese in Biografien hinterlassen. Dabei spielt die Fotografie von Orten eine große Rolle, aber auch die Arbeit mit Zeitzeugen und Archiven. Die Fotos von baulichen Zeugnissen der (vergangenen) DDR-Moderne bilden einen reizvollen Kontrast mit dem denkmalgeschützten Raum im Gutshaus. Das Eröffnungsgespräch mit dem Künstler führt Tobias Kruse, Ostkreuz-Fotograf und -Dozent.