10-tägige Residency im Kunsthaus Dresden anlässlich des hybriden Freiraum-Festivals
Residenz- und Ausstellungs-Stipendiatin: Erika Richter
Die Ausstellung ist bis Freitag, den 30. Oktober geöffnet und die Künstlerin anwesend: DI&DO, 16 – 18 Uhr
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Vor drei Jahren wurde das Kunsthaus Dresden zum deutschen Partner des europäischen Netzwerkes des Goethe-Institutes Freiraum ausgewählt.
Aktuell haben sich die Rahmenbedingungen des Austausches in Europa und dieses Netzwerkes von 42 Akteur:innen aus Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft noch einmal drastisch verändert. Das hybride Freiraum-Festival http://www.freiraumfestival.eu , das vom 30. Oktober bis zum 1. November sowohl in Brüssel als auch an vielen weiteren Orten in Europa stattfinden wird, widmet sich nun der Frage, welchen Stellenwert Freiheit heute in Europa hat, wie sie geschützt werden kann, aber auch der Bedeutung von Kontaktsperren und Grenzschließungen, die während der letzten Monate das Leben der Europäer*innen verändert haben.
Im Zentrum des Festivals stehen offene Dialoge zu den neuen, (post-)pandemischen Realitäten in Europa, zur Rolle von sozialen Bewegungen, zu solidarischem Handeln sowie zu neuen künstlerischen Formaten für eine resiliente und inklusive Gesellschaft. Das Kunsthaus Dresden hat aus Anlass des Festivals ein lokales Residenzformat für Künstler:innen entwickelt, das die Arbeit des Kunsthauses in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Hochschule der Bildende Künste Dresden in Zukunft begleiten wird. Die Dresdner Künstlerin Erika Richter ist die erste Stipendiatin dieser 10-tägigen mit einem Künstlerhonorar ausgestatteten Kurzresidenz unter dem Titel INSERT. Das Residenzprogramm reagiert auf den Wegfall zahlreicher internationaler Qualifizierungsmöglichkeiten für Künstler:innen durch die Covid-19 Pandemie und stellt einen dezentralen Beitrag des Kunsthauses zum Freiraum-Festival dar.
Erika Richter – die kürzlich ihr Diplom an der Dresdner Kunstschule abgeschlossen hat – wurde eingeladen, im Kunsthaus zu arbeiten und ihre individuellen künstlerischen Arbeitsprozesse für 10 Tage im Schaufenster des Kunsthauses sichtbar zu machen (vom 21. bis zum 30. Oktober). Erika Richter wurde ebenfalls zu einem künstlerischen Beitrag im (Re)Search & Share-Programm des Kunsthaus Dresden eingeladen.
Empathie als Vorraussetzung menschlichen Überlebens wie auch künstlerisch-kulturelle Kernkompetenz steht im Zentrum der Beiträge des Kunsthauses Dresden im Rahmen des Festivals. Wir freuen uns ebenfalls, im Rahmen des Festivals zum Themenschwerpunkt Empathie digitale Beiträge der italienisch-kurdischen Künstlerin Fatma Bucak und der us-amerikanischen Autorin und Kuratorin Kari Conte vorzustellen.