Terms of Art

One moment please,
the images are loading …

Under the heading Kunstbegriffe (German: terms of art), this series of lectures programmatically addresses the central concepts of art. The goal of the series, held in cooperation with the Dresden Academy of Fine Arts and Landesverband Bildende Künste e.V., is to bring together artists, art historians, art students and the interested public to enlarge upon our mutual categories and fundamental concepts of art and to question them in a global context. Professionals from the fields of art theory and exhibitions are invited to deliver a lecture on selected fundamental concepts of art, examining the terms against the background of their own genesis and use in specific historical situations. Is a term such as avant-gardism still current in contemporary art? What are the roots for our understanding of abstraction today and how have they developed historically in terms of East and West? How are traditional genres such as „portrait“ or „landscape“ presented in contemporary art and media art? How has the fine arts‘ handling of materiality changed and what epistemic conclusions can we draw from this transition? What understanding underlies the term curating? And what are the potentials of collective? In the form of lectures, these terms are presented in their sometimes forgotten, often controversial range of meanings, past and present, analyzing their current relevance in a global context. The goal of this series of lectures and subsequent discussion is to excite a broad public debate. The lectures are held at the Dresden Academy of Fine Arts in the new lecture hall, Günztstraße 34. The academy was programmatically chosen as a common place of discourse on current questions relating to art. The lectures also afford the opportunity to converse with the speakers.

 

Past Events:

20. Mai 2015

Gegenwart

Inka Schube, Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin für Fotografie und Medienkunst am Sprengel Museum Hannover

Inka Schube ist Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin für Fotografie und Medienkunst am Sprengel Museum Hannover. Ab 1987 betreute sie unter anderem die Galerie Berliner Junger Künstler im Haus der Jungen Talente Berlin, heute Podewil. 1990 war sie Mitbegründerin des Kunst- und Kulturzentrums Brotfabrik Berlin e.V.. In ihrer Arbeit mit dem Schwerpunkt Fotografie und Medienkunst setzte sie Mitte der neunziger Jahre Projekte u.a. mit Boris Mikhailov, Nan Goldin und Peter Greenaway, über indische Basarfotografie und die Jugoslawienkriege (‚Heimat’) um. Ihre Projekte in der Fotobiennale Rotterdam sowie Ausstellungen und Publikationen u.a. zum Werk von Martha Rosler, Helga Paris, Heidi Specker, Thomas Ruff und Hans-Peter Feldmann sind wegweisend für die aktuelle Auseinandersetzung mit zeitgenössischer künstlerischer Fotografie.

 

10. April 2014

Erinnerung

Astrid Schmetterling, Goldsmith College, London

Astrid Schmetterling is an art historian and art theorist. She teaches at the Department of Visual Cultures at Goldsmiths College, University of London. The main focus of her academic work and teaching is on studying the interrelations between history, culture and remembrance. She has published, among others, a monograph on Charlotte Salomon (Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2001), a contribution to the catalog on the Else Lasker-Schüler exhibition, Die Bilder (Jüdischer Verlag im Suhrkamp Verlag, 2010), and a book with Lynn Turner, Visual Cultures As Recollection (Sternberg Press, 2013).

She also published an essay in the catalog Stoffe aus Lublin / Bławatne z Lublina (Spectorbooks, 2011) on the solo show by Ulrike Grossarth at Kunsthaus Dresden (2010).

6. November 2012, 19 Uhr

Kollektiv

Petra Lange-Berndt, London

Petra Lange-Berndt lehrt als Lecturer für die Geschichte moderner und zeitgenössischer Kunst am London University College. Zuvor arbeitete Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten von Trier und Siegen und war Gastkuratorin u.a. an der Hamburger Kunsthalle und der Akademie der Künste zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf der Relation von Kunst und Biologie sowie Zoologie vom 19. bis zum 21. Jahrhundert, Animal Studies, alternativen Lebensformen und filmischen Experimenten. Zuletzt veröffentlichte sie die Bücher Animal Art. Präparierte Tiere in der Kunst, 1850-2000 (2009) und als Mitherausgeberin Sigmar Polke: We Pretty Bourgeois! Comrades and Contemporaries (2011). Zudem betreibt sie den Blog Preserved!, eine Sammlung von bemerkenswerten sowie kuriosen Präparaten und künstlerischen Interventionen in historische Sammlungen.

20. Juni 2012, 19 Uhr

Affekt

Sabeth Buchmann, Wien

Sabeth Buchmann ist Professorin für Kunst der Moderne und Nachmoderne an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, sowie Kunstkritikerin. Sie schreibt regelmäßig Beiträge und Sammelbände, ist Beiratsmitglied der Zeitschrift Texte zur Kunst und Mitherausgeberin von Exhibition Histories (London). Zusammen mit Helmut Draxler, Clemens Krümmel und Susanne Leeb gibt sie Polypen – eine Buchreihe zur Kunstkritik und politischer Theorie heraus. Zu ihren Publikationen gehören Film, Avantgarde, Biopolitik (2009), Denken gegen das Denken. Produktion – Technologie – Subjektivität bei Sol LeWitt, Hélio Oiticica und Yvonne Rainer (2007), Art After Conceptual Art (2006), Wenn sonst nichts klappt: Wiederholung wiederholen in Kunst, Popkultur, Film, Musik, Alltag, Theorie und Praxis (2005).

2. Mai 2012, 19 Uhr

Kuratieren

Wolfgang Kemp, Hamburg

Wolfgang Kemp [*1946] ist Senior-Professor für Kunstgeschichte an der Leuphana Universität zu Lüneburg und freier Autor. Zuvor lehrte er als Professor für Kunstgeschichte an der Kunsthochschule Kassel, der Philipps-Universität Marburg und der Universität Hamburg. Er hatte mehrere Gastprofessuren inne, so an der Harvard University, der UCLA, am Wissenschaftskolleg zu Berlin und am Getty Research Center in Los Angeles. Zu seinen zahlreichen Bücher gehören Die Räume der Maler (München 1996); Hokusais 100 Ansichten des Fuji (Berlin 2006); Architektur analysieren (München 2009); Foreign Affairs (München 2010) und eine Geschichte der Fotografie (München 2011) sowie der Prosaband Vertraulicher Bericht über den Verkauf einer Kommode und andere Kunstgeschichten (München 2002).

25. Januar 2012, 19 Uhr

Medienkunst

Barbara Engelbach, Köln

Barbara Engelbach [*1962] ist als Kuratorin am Museum Ludwig in Köln verantwortlich für die Sammlungen zur zeitgenössischen Kunst, Fotografie und Medienkunst. Zuvor arbeitete sie an der Universität Bremen, war Mitarbeiterin für die Skulptur Projekte Münster 1997 und leitete das Museum für Gegenwartskunst in Siegen. Sie kuratierte Einzelausstellungen u.a. zu Rosemarie Trockel (2005), Ed Ruschas fotografischem Werk (2006), Manfred Pernice (2007) und Jonas Mekas (2009) sowie Gruppenausstellungen zu Fotografie (What does the Jellyfish want? 2007), Video und Film (Bilder in Bewegung 2010) und der Intermedialität der Künste an der Westküste der USA (Looking for Mushrooms 2008). Zurzeit arbeitet sie an einer Retrospektive und einer Publikation zu Yvonne Rainer.

29. Juni 2011, 19 Uhr

Materialität

Dietmar Rübel, Dresden

Dietmar Rübel lehrt als Professor für Kunstgeschichte und -theorie an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Zuvor arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten von Hamburg und Marburg, war Dozent an den Universitäten von Lüneburg und Dresden sowie Gastkurator, u.a. am Museum für Angewandte Kunst/Gegenwartskunst in Wien, an der Hamburger Kunsthalle und der Akademie der Künste zu Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Relation von Kunsttheorie und künstlerischer Praxis vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Zuletzt veröffentlichte er als Mitherausgeber folgende Bücher: ‚Die Tücke des Objekts‘ – Vom Umgang mit Dingen (2009), Lexikon des künstlerischen Materials. Werkstoffe der modernen Kunst von Abfall bis Zinn (2010) und Sigmar Polke: We Petty Bourgeois! Comrades and Contemporaries (2011).

4. Mai 2011, 19 Uhr

Porträt

Charlotte Klonk, Berlin

Charlotte Klonk [*1965] lehrt am Institut für Kunstgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor arbeitete sie am Museum van Hedendaagse Kunst in Gent, war Lecturer am Department of Art History der University of Warwick und Fellow am Max-Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte sowie am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Bild- und Raumgeschichte der Kunst der Moderne. 1996 veröffentlichte sie Science and the Perception of Nature, 2006 mit Michael Hatt Art History. A Critical Introduction to Its Methods und 2009 Spaces of Experience: Art Gallery Interiors from 1800 – 2000.

20. Januar 2011, 19 Uhr

Publikum

Irit Rogoff, London

PUBLIKUM, das

Irit Rogoff ist Kunsthistorikerin und Kuratorin. Als Professorin am Department of Visual Cultures des Goldsmith College in London leitet sie dort ebenfalls das PhD-Programm Curatorial Knowledge. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit den Verbindungen von kritischer Theorie und zeitgenössischer Kunst. 1994 veröffentlichte sie Museum Culture: Histories Discourses Spectacles (mit Daniel J. Sherman), im Jahre 2000 Terra Infirma – Geography’s Visual Culture. Zurzeit ist sie Senior Fellow am Internationalen Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie an der Bauhaus Universität Weimar.

10. November 2010, 19 Uhr

Avantgardismus

Friedrich W. Heubach, Köln

Friedrich W. Heubach (*1944 in Nordrach) ist Kunsttheoretiker und Psychologe in Köln. Von 1968 bis 1975 war er der Herausgeber der Zeitschrift Interfunktionen, die sich mit zeitgenössischer Kunst beschäftigte. Die insgesamt 12, von 1968 bis 1975 erschienenen Ausgaben von interfunktionen versammelten eine Fülle von Dokumentationen internationaler Kunstprojekte und Strategien sowie Werke, die von Anfang an als Drucksache konzipiert waren. Darüber hinaus waren es theoretische Essays und Dokumente öffentlicher Debatten um aktuelle kulturpolitische Ereignisse, die das Profil der Zeitschrift als ein Plädoyer für die Kunst der Gegenwart prägten. Zwischen 1969 bis 1971 lehrte Heubach an den Kölner Werkschulen. 1984 erfolgte die Habilitation für das Fach Psychologie. 1985 bis 1989 war er Professor für Psychologie an der Universität zu Köln, 1989 bis 1992 Professor für Psychologie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. 1992 bis zu seiner Emeritierung 2008 hatte er den Lehrstuhl für Psychologie/Pädagogik an der Kunstakademie Düsseldorf inne.