Ausstellung

Heute 9. Feb – 26. Apr 2020

REQUIEM

Ort: Kunsthaus

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  • Susan Donath: Was bleibt, 2019, © Susan Donath
    Susan Donath: Was bleibt, 2019, © Susan Donath
  •  Simon Wachsmuth: O Crudele Spectaculum! (Oh, Welch Grausames Theater!), 2018, Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und Zilberman, Istanbul/Berlin
Foto: Chroma
    Simon Wachsmuth: O Crudele Spectaculum! (Oh, Welch Grausames Theater!), 2018, Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und Zilberman, Istanbul/Berlin Foto: Chroma
  • Marit Benthe Norheim: LIVE- BOATS, 2017, Foto: Claus Ørntoft
    Marit Benthe Norheim: LIVE- BOATS, 2017, Foto: Claus Ørntoft
  • Karolina Freino: Confluence. Monument to Emma Goldman, Kaunas 2017, © Karolina Freino
    Karolina Freino: Confluence. Monument to Emma Goldman, Kaunas 2017, © Karolina Freino
  • Karolina Freino: Cataract / Katarakta, 2016 © Karolina Freino
    Karolina Freino: Cataract / Katarakta, 2016 © Karolina Freino
  • Aram Balakjian:  aus der Serie The House, 2018, © Aram Balakjian
    Aram Balakjian: aus der Serie The House, 2018, © Aram Balakjian
  • Aram Balakjian: Garden aus der Serie The House, 2018, © Aram Balakjian
    Aram Balakjian: Garden aus der Serie The House, 2018, © Aram Balakjian

Eine Ausstellung zeitgenössischer künstlerischer Perspektiven zu Trauer und Gedenken

Mit Arbeiten von Ulf Aminde (Berlin), Aram Balakjan (London), Marit Bente Norheim (Hirthals), Susan Donath (Dresden), Karolina Freino (Wroclaw), Tomas Espinosa (Bogota), Artúr van Balen (Berlin), Šejla Kamerić (Sarajevo), Simon Wachsmuth (Berlin) und spot_the_silence (Christian Obermüller und Rixxa Wendland)

 

REQUIEM ist eine Ausstellung zu aktuellen Perspektiven und neuen künstlerischen Formen des Gedenkens in Europa und Welt vor dem Hintergrund des 75. Jahrestages der Kriegszerstörung des Dresdens im Februar 1945. Trauer und Gedenken haben seit Jahrhunderten Formen und Rituale hervorgebracht, konkrete Orte und kollektive Erfahrungen, wie beispielsweise das Requiem. In ihrer Widmung an die Verstorbenen ging es zugleich darum, einen gemeinsamen Erfahrungsraum zu schaffen, der stets der Zukunft der Lebenden zugewandt war. Insofern ist auch das Requiem, der Epitaph oder die Gedenkstätte eine kulturelle Form, die Vergangenheit zu verarbeiten und einen gemeinschaftlichen Raum für – und eine Botschaft an – die Lebenden zu formulieren. Was bedeutet es, sich heute für einen angemessenen und zugleich zeitgemäßen Umgang mit einer Kultur des Gedenkens und der Trauer auseinanderzusetzen? Welchen Perspektiven sind es, die uns hierzu heute als Gesellschaften beschäftigen ?

Während die individuelle Trauer mit einer konkreten Beziehung verbunden ist, richtet sich das Gedenken an die Gemeinschaft, um sie zu mahnen, und eine gemeinsame Position für die Zukunft zu stärken. Rassismus, Gewalt und Diskriminierung wie auch Erfahrungen von Krieg und Flucht sind gegenwärtige Perspektiven weltweit, zu denen sich aktuelle Gedenkperspektiven in Beziehung setzen müssen. Die Ausstellung Requiem im Kunsthaus Dresden zeigt neue künstlerische Perspektiven zu Trauer und Gedenken, die sich auf aktuelle Anlässe des Gedenkens wie auch der Trauer beziehen.

REQUIEM begleitet das mobile Gedenkprojekt und Kolloquium im Rahmen von # WOD und ist Teil des vom Kunsthaus initiierten Langzeitprojektes und der Zeitung „Ruhe in Frieden“,  entwickelt im Rahmen der Bewerbung Dresden um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2025.

 

Veranstaltungen:

  • Konzert

    Ort: Kunsthaus

    Sa, 8. Feb – Sa, 8. Feb 2020, 18 Uhr

    Eröffnung

    Zur ERÖFFNUNG am Samstag, den 8. Februar um 18 Uhr 

    mit einer Einführung von Christiane Mennicke-Schwarz (Kunsthaus Dresden)

    und Dr. Dirk Pörschmann (Direktor Museum für Sepulkralkultur Kassel)

    laden wir ganz herzlich ein!

     

    In Concert TWORNA: NACHTGRUß!

     

    Bild. Karolina Freino, Confluence. Monument to Emma Goldman, Kaunas 2017