Ausstellung

5. Nov – 6. Nov 2022

NORDOST SÜDWEST: Strategien der Spinne

Ort: robotron-Kantine und Stadtraum Dresden

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  • Omar Mismar, I will not find this image beautiful (An unfinished monument) (Image courtesy of Hatem Moussa_AP, 2015)
    Omar Mismar, I will not find this image beautiful (An unfinished monument) (Image courtesy of Hatem Moussa_AP, 2015)
  • Irma Markulin, Womanworker nr.4-robotron (Entwurf)
    Irma Markulin, Womanworker nr.4-robotron (Entwurf)
  • Zorka Wollny, Polyphonic Manifesto, Foto: Warszawa, 2019
    Zorka Wollny, Polyphonic Manifesto, Foto: Warszawa, 2019

Drittes Programmwochenende Nordost Südwest

NORDOST SÜDWEST: Strategien der Spinne / Strategies of the spider

Sa /So 5. / 6. November 2022

Artist talks, concerts & food robotron-Kantine und Nordost Südwest by Bike

mit CAMPUS Konzert (tba), Rana Hadad und Pascal Hachem, Haig Avizian, Manaf Halbouni, Antje Seeger, Galerie Ursula Walter

Ort: robotron-Kantine, Lingnerallee am Skatepark, 01069 Dresden (Zentrum)

Food & Drinks: Lago Bar

Eintritt frei

Gegenwartskultur in Bihać, Warschau, Beirut und Dresden agiert in einem Raum, der auf unterschiedliche Weise von existenziellen Problemen, ökonomischen Überlebensdruck und der Aushandlung von Lebenskonzepten beherrscht wird. Wie ist es möglich unter extremen Bedingungen Relevanz zu schaffen und kulturell zu überleben?

Gemeinsam mit den beteiligten Künstler:innen und Kurator:innen, Vorträgen, Zeit für Gespräche und gemeinsamen Essen erkundet das dritte Wochenende im Rahmen von Nordost-Südwest künstlerische und institutionelle Strategien der Annäherung und der Schaffung von Kontaktzonen innerhalb von Gesellschaften und das Agieren (und Überleben) von Kunst jenseits der klassischen Einrichtung einer Institution mit vier Wänden und einer festen Adresse. Am Samstagabend bildet das CAMPUS Konzert den krönenden Abschluss der Veranstaltung.

 

Strategien der Spinne / Strategies of the spider

„Wir vom Beirut Art Center sehen uns selbst als Arbeitsspinnen, die langsam und fleißig Netze rund um unsere Kunstinstitution weben. Das Beirut Art Center hat viele Gespräche mit jüngeren und älteren Schwesterinstitutionen darüber geführt, was Menschen in der Kunst in Zeiten wie denen, die wir gerade durchleben, tun können, wie wir Ressourcen, Ideen und Menschen im Dienste von sozialen Organisationen, die sich in der Stadt bereits bilden, zusammenbringen können. Für uns geht die Frage über das hinaus, was wir tun können, sie richtet darauf, was und wer wir sein können: Wir denken auch darüber nach, wie unsere eigenen kreativen und verwaltungsbezogenen Prozesse überdacht und verändert werden müssen. Und diese Veränderungen möchten wir innerhalb und außerhalb der Wände, die unsere Institution ausmachen, langsam in die Tat umsetzen.

Geleitet von diesen Gedanken möchten wir in unserem kuratorischen Beitrag auf einen Begriff und eine Praxis zurückkommen, mit der wir begonnen haben zu arbeiten, nämlich die Praxis der Gastgeberschaft. Wir möchten die Einladung zur gemeinsamen Arbeit an Nordost Südwest auf vier kleinere Schwesterinstitutionen auszuweiten, damit diese ihrerseits Vorschläge zu dem Projekt beitragen können. Ausgehend von diesem lokalen Verweben von Strukturen und im Geiste einer institutionellen Verwandtschaft können wir uns als vermittelnde Plattform zur Verfügung stellen, um die sich entwickelnden lokalen Strukturen zu stärken und eine Reihe von Gesprächen und den Austausch mit gleichgesinnten Einrichtungen in der Region und darüber hinaus auf den Weg zu bringen.“

Haig Aivazian für / for Beirut Art Center

Sister organizations: Aurelien Zouki für/ for Hammana Artist House; Amanda Abi Khalil, Danielle Makhoul für/ for TAP – TEMPORARY. ART. PLATFORM; Nabil Canaan für/ for STATION; Nathalie Ackawi, Amar A. Zahr für/ for Beirut Art Residency