Gespräch

10. Jun 2024, 17 Uhr Einlass, Gespräch 18 Uhr - 20 Uhr, Eintritt frei

Rassismus und Antisemitismus. Trauern und Widerstand in der Kunst

Ort: Stadtmuseum Dresden, Wilsdruffer Str. 2, Dresden-Zentrum

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  • Ausstellungseröffnung
    Ausstellungseröffnung "MENSCHENanSCHAUEN" / Intervention "Raster der Gewalt", Copyright: EULENHERZ Artwork
  • Susanne Keichel:
    Susanne Keichel: "Geb. 7. Oktober 1977, Alexandria, gest. 1. Juli 2009, Dresden (ein Kommentar)“, Ausstellungsansicht "Raster der Gewalt" im Rahmen von "MENSCHENanSCHAUEN", Foto: Anja Schneider
  • Susanne Keichel:
    Susanne Keichel: "Geb. 7. Oktober 1977, Alexandria, gest. 1. Juli 2009, Dresden (ein Kommentar)“, Ausstellungsansicht "Raster der Gewalt" im Rahmen von "MENSCHENanSCHAUEN", Foto: Anja Schneider
  • Ausstellungsansicht
    Ausstellungsansicht "MENSCHENanSCHAUEN", Foto: Anja Schneider
  • Ausstellungseröffnung
    Ausstellungseröffnung "MENSCHENanSCHAUEN" / Intervention "Raster der Gewalt", Copyright: EULENHERZ Artwork
  • Ausstellungseröffnung
    Ausstellungseröffnung "MENSCHENanSCHAUEN" / Intervention "Raster der Gewalt", Copyright: EULENHERZ Artwork
  • Menschen anschauen; Stadtmuseum Dresden
    Menschen anschauen; Stadtmuseum Dresden
  • Ausstellungseröffnung
    Ausstellungseröffnung "MENSCHENanSCHAUEN" / Intervention "Raster der Gewalt", Copyright: EULENHERZ Artwork
  • Talya Feldman: Elegy, Einkanal-Video, 2020, (Videostill) courtesy of the artist
    Talya Feldman: Elegy, Einkanal-Video, 2020, (Videostill) courtesy of the artist
  • RAJKAMAL KAHLON, Die Völker der Erde (People of the Earth), 2017/23, für Projekt: MENSCHENanSCHAUEN. Selbst- und Fremdinszenierungen in Dresdner Menschenausstellungen,  Stadtmuseum Dresden, Museen der Stadt Dresden, © Museen der Stadt Dresden / Philipp WL Günther
    RAJKAMAL KAHLON, Die Völker der Erde (People of the Earth), 2017/23, für Projekt: MENSCHENanSCHAUEN. Selbst- und Fremdinszenierungen in Dresdner Menschenausstellungen, Stadtmuseum Dresden, Museen der Stadt Dresden, © Museen der Stadt Dresden / Philipp WL Günther

Zum Podiumsgespräch mit Talya Feldman (Berlin/Colorado), Susanne Keichel (Dresden), Minh Duc Pham (Berlin) moderiert von Christine Gerbich (Kulturwissenschaftlerin/Ethnologin, Dresden/Berlin)

 

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung des Kunsthauses Dresden im Stadtmuseum Dresden

„Raster der Gewalt. Von Blicken zu Taten“

laden wir herzlich ein

 

zu einem Podiumsgespräch mit Talya Feldman (Berlin/Colorado), Susanne Keichel (Dresden), Minh Duc Pham (Berlin) moderiert von Christine Gerbich (Kulturwissenschaftlerin/Ethnologin, Dresden/Berlin)

Rassismus und Antisemitismus. Trauern und Widerstand in der Kunst

 

Rassismus und Antisemitismus gehen mit individuellen und gesellschaftlichen Gewalterfahrungen und Traumata einher, die durch Trauer, aber auch Widerstand verarbeitet werden können. Die Ausstellung des Kunsthauses Dresden „Raster der Gewalt – Von Blicken zu Taten“ zeigt künstlerische Werke der US-amerikanischen Künstlerin Talya Feldmann, der Dresdner Künstlerin Susanne Keichel und des Berliner Künstlers und Bühnenbildners Minh Duc-Pham, die sich in besonderer Weise der Trauer widmen.

Alle drei Künstler*innen beziehen sich in ihren Werken auf konkrete zeithistorische Ereignisse – dem Anschlag auf Menschen in einer Synagoge in Halle 2019, dem Mord an der Dresdnerin Marwa Ali El-Sherbini in einem Gerichtsaal in Dresden im Jahr 2009 und den Abtreibungen, zu denen vietnamesische Vertragsarbeiter*innen bis 1989 in der DDR gezwungen wurden.

Das von der Kulturwissenschaftlerin und Ethnologin Christine Gerbich moderierte Gespräch widmet sich den künstlerischen Strategien der Trauer und den besonderen Leerstellen und Herausforderungen des Gedenkens in einer postmigrantischen Gesellschaft. Hierbei geht es um Rassismus, Antisemitismus und Gewalterfahrungen und Fragen der privaten und des öffentlichen Gedenkens, um Traumata, die sich in Körper einschreiben, aber auch um die besonderen Aspekte des Trauerns auf Distanz, wenn beispielsweise Familienangehörige weit entfernt vom eigenen Lebensmittelpunkt leben und versterben.

 

Die Ausstellung „Raster der Gewalt – Von Blicken zu Taten“ kann an diesem Tag vor der Veranstaltung ab 17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt und die Veranstaltung sind kostenfrei.